Ich habe lange gedacht, dass eine Reise mit dem ersten Schritt beginnt.
Heute sehe ich das anders.
Für uns hat sie im November 2025 begonnen, an dem Tag, an dem die Entscheidung gefallen ist, diesen Weg zu gehen. Es war kein spontaner Impuls und auch keine Idee, die sich erst entwickeln musste. Es war ein klarer Moment, in dem etwas feststand, ohne dass sich im Außen sofort etwas verändert hat.
Seit diesem Tag hat sich dennoch viel bewegt.
Die Vorbereitung hat begonnen, zunächst ganz praktisch. Wir haben uns mit der Strecke beschäftigt, Etappen geplant und überlegt, was wir wirklich brauchen. Der Rucksack wurde zu einem Thema, ebenso die Frage, ob wir mit Zelt gehen oder in Gasthöfen übernachten. Es ging um Ausrüstung, um Gewicht und um die Reduktion auf das, was notwendig ist.
Gleichzeitig lief ein anderer Prozess.
Ich habe gemerkt, dass sich mit der Entscheidung auch mein Blick verändert hat. Dinge, die vorher selbstverständlich waren, wurden leiser. Andere sind in den Vordergrund gerückt, ohne dass ich sie bewusst gesucht hätte. Es war kein abrupter Wandel, sondern eher eine langsame Verschiebung.
Und dennoch ist der Weg noch nicht begonnen.
Genau darin liegt etwas Eigenartiges.
Ich bereite mich vor, treffe Entscheidungen und beschäftige mich mit Details, und gleichzeitig weiß ich, dass der eigentliche Schritt noch aussteht. Es gibt einen Zeitraum, der sich schwer einordnen lässt. Ich bin nicht mehr ganz dort, wo ich war, und gleichzeitig noch nicht auf dem Weg.
Dieser Zwischenraum ist still.
Er zeigt sich nicht nach außen, und doch ist er da. In ihm wird spürbar, ob eine Entscheidung trägt oder ob sie nur ein Gedanke bleibt.
Für mich ist klar geworden, dass der erste Schritt nicht der Anfang ist.
Er ist nur der Moment, in dem sichtbar wird, was längst begonnen hat.
Eine leise Öffnung
Wenn du merkst, dass dich dieser Punkt betrifft, kannst du den Faden weiter aufnehmen. Es gibt Texte und Bücher, die aus derselben Haltung entstanden sind und diesen Gedanken vertiefen. Und es gibt die Möglichkeit, in einem Gespräch genauer hinzusehen.
“ /> Impuls zum Mitnehmen
Ein Nein entsteht nicht gegen den anderen.
Es entsteht dort, wo man sich selbst ernst nimmt.
Und genau deshalb verändert es etwas.
Nicht, weil es trennt, sondern weil es Klarheit schafft.
Ein Nein, das stimmt, beendet nichts.
Es macht sichtbar, was vorher unklar war.
Weitergehen
Wenn du dir an einem Punkt nicht länger ausweichen willst, können wir sprechen.“ /> Ein Tag für Dich vereinbaren
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Jürgen Anton Schmid · Dipl. Mentalcoach
Echtheit. Vertrauen. Stille.
