
G.T.A 2026
Im Sommer 2026 waren wir insgesamt 58 Tage unterwegs. 48 Tage davon verbrachten wir auf unserem Weg durch die italienischen Alpen. An 42 Tagen wanderten wir mit Rucksack, Zelt und allem, was wir für diese Zeit brauchten. An sechs weiteren Tagen machten wir an unterschiedlichen Orten Pause.
Mit unserer Ankunft am Mittelmeer endete der Weg zu Fuß. Danach blieben wir noch zehn Tage auf einem Campingplatz in Latte, wenige Kilometer von Ventimiglia entfernt. Diese Tage gehörten für uns ebenso zur Reise. Wir schliefen weiter im Zelt, gingen einkaufen und essen, verbrachten Zeit auf dem Campingplatz, kamen mit Menschen aus der Umgebung ins Gespräch und ließen die Wochen in den Bergen langsam hinter uns.
Sieben Monate hatten wir uns auf diese Reise vorbereitet. Wir trainierten, planten unsere Route, beschäftigten uns mit unserer Ausrüstung und versuchten, möglichst vieles im Voraus zu bedenken. Auf dem Weg zeigte sich schnell, dass eine solche Reise ihren eigenen Verlauf nimmt. Nicht alles lässt sich planen, und manches, was unterwegs wichtig wird, erkennt man erst in dem Moment, in dem es geschieht.
Auf diesen Seiten möchten wir diese 58 Tage bewahren. Dazu gehören unser Weg und unsere Ausrüstung ebenso wie Fotografien, Aufzeichnungen und Geschichten, die während der Reise entstanden sind.
Die GTA war für uns von Beginn an auch mit unserem Buchprojekt „Hinter den Bergen liegt das Meer“ verbunden. Die Geschichte von Sophia Bellini spielte bereits lange vor unserer eigenen Reise in diesen Bergen. Während unserer Zeit auf der GTA entstand irgendwann der Satz:
„Der Weg schreibt das Buch.“
Heute wissen wir, dass wir diesen Satz noch eine Weile offenlassen möchten. Zu viel ist unterwegs geschehen, zu viele Begegnungen und Erfahrungen sind hinzugekommen, um bereits festzulegen, welche Form daraus einmal entstehen wird. Wir sammeln deshalb weiter und lassen dem Erlebten Zeit.
Seit unserer Rückkehr zeigt sich eine weitere Seite dieser Reise. Erinnerungen verändern sich, einzelne Begegnungen treten wieder hervor und manches, dem wir unterwegs kaum Bedeutung gegeben haben, beschäftigt uns heute auf eine andere Weise.
Dafür ist der Bereich „Was vom Weg bleibt“ entstanden.
Wer die GTA 2026 mit uns noch einmal ansehen möchte, findet hier drei unterschiedliche Zugänge zu unserer Reise.
Was vom Weg bleibt
Gedanken, Beobachtungen und Geschichten, die seit unserer Rückkehr entstehen.
Unser Weg
Die Strecke durch die italienischen Alpen und unsere Zeit unterwegs.
Unsere Ausrüstung
Was wir über Wochen auf unseren Rücken getragen haben und welche Erfahrungen wir damit gemacht haben.
Wir werden diese Seiten in den kommenden Monaten weiter ergänzen, wenn Erinnerungen zurückkehren, Fotografien wieder eine Geschichte öffnen oder ein Gedanke genügend Abstand bekommen hat, um aufgeschrieben zu werden.
Katrin und Jürgen Schmid